Sandra Hodak ger

Sie ist die Künstlerin der Adventure Crew: Sandra Hodak ist Tattoo-Artist aus Köln mit großer internationaler Followerschaft (@sandraxstorm) – zu denen sie gern mit Camper Van reist.

 

Hier verrät die studierte Grafik-Designerin, was (bzw. wer) ihr persönlich einen Stich versetzt, von was sie wenig und von was sie viel mag und was sie unterwegs inspiriert.

Sandra, wie ging’s los? Was war das erste Tattoo, das Du gestochen hast?

Sandra: Das war ein Hirschkäfer auf ein Schienbein. Auf meiner Couch in London, wo ich damals lebte.

 

 

Was auch sonst…

Sandra: (lacht) Ja, das war krass. Er war Drummer in einer Band, für die ich das Artwork gemacht habe. Ursprünglich hatte er die Tattoo-Maschine gekauft und mit in die WG gebracht. Er wollte das Tätowieren lernen, hat es aber wirklich nicht gut hinbekommen. Bei mir hat es viel besser geklappt – und so wurde ich zur WG-Tätowiererin.

Kommen Menschen mit Geschichten zu Dir oder sind es für die meisten einfach coole Motive?

Sandra: Für viele sind es schon ästhetische Gründe. Aber auch dann: Irgendwie sucht man sich ja ein Motiv aus, das einen anzieht und vielleicht unbewusst Bedeutung hat. Sehr bewegend finde ich, wenn ich über Narben tätowiere. Meist etwas Florales, Lebendiges, das ist ein schöner bildlicher Heilprozess. Oder natürlich Erinnerungen an Verstorbene.

 

 

Das Leben – wir wissen es – ist eine Reise. Viele wählen den geraden Weg, aber bei Dir gab es durchaus Windungen…

Sandra: Oh ja, kreuz und quer würde ich mal sagen. Aber das brauche ich auch. Wenn ich ein Endziel hätte, würde ich mich eingeengt fühlen. Wir sind so begrenzt mit der Zeit in diesem Leben und es gibt so viel zu sehen. Ich war schon mit 15 Jahren ein Jahr in Australien, mit dem Studium bin ich 3 Monate nach Kapstadt, dann ein Jahr London.

 

Wie sehr trägst Du den Gedanken bewusst in Dir, dass die Menschen Deine Kunst für immer auf ihrer Haut tragen und in die Welt hinaustragen?

Sandra: Zu wissen, dass ein Tattoo von mir für immer am anderen Ende der Welt fortlebt und wir parallel existieren, so megaweit voneinander entfernt, das ist wunderschön. Ich habe in Neuseeland tätowiert, auf meinem Trip durch Frankreich, Spanien, Portugal. Das ist eine riesige Ehre.

Du reist mit dem Camper Van und die Leute weltweit wissen von Deinem Insta-Account, wo Du bist und machen Termine vor Ort aus. Das ist wohl die coolste Art des Business-Trips!

Sandra: Ja, und ich weiß, welch Privileg es ist. Ich habe unglaublich Glück.

 

 

Was würdest Du Reisenden mitgeben?

Sandra: Nehmt Euch Zeit und nicht zu viel vor. Manchen geht es sicher darum, so viel wie möglich zu sehen. Aber ich bin bei der Planung eher minimalistisch. Ich weiß ja nicht, ob es nicht vielleicht so schön und die Leute so spannend sind, dass ich mal länger bleiben will. Lieber weniger Ziele als zu viel.

Bist Du auch Minimalistin, wenn es um die Gestaltung Deines Campers geht?

Sandra: Nein, da bin ich genau das Gegenteil: Anti-Team Minimalismus – mehr hilft mehr! Ich hole Pflänzchen, hänge Bilder auf, mache eine Flash-Wand mit meinen Motiven als eine Art kleine Pinnwand zur Inspiration. Tattoo Vibe überall…

 

 

Und Inspiration findest Du auch vor der Camper Van Tür?

Sandra: Absolut. Wenn man mit mir wandern geht, dann halte ich an jeder Minipflanze, um Fotos zu machen. Ich bin schon ein komplett verträumter Mensch. Tierwelt, Pflanzenwelt, Architektur. Der Ozean, die Kirchenschiffe, Fliesen, Ornamente – ich saug alles auf.

 

 

Und wer hat Dir Deine Tattoos gestochen.

Sandra: Ganz viele Tätowierer und Tätowiererinnen. Ich bin eine Sammlerin

 

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